Der Umzug #9

Der Treue Gesell zieht ins Dorf

Nach weiteren kurzen Törns in die umliegenden Seen, wie beispielsweise dem Seddinsee und Dämeritzsee, war es endlich Zeit für den großen Umzug in meine Heimat. Ziel war die Havelbaude um dort den Geburtstag des Vaters eines Freundes zu zelebrieren. Es war Ende März 2017. Noch war nicht viel los auf den Wasserstraßen. Auch die Funkpflicht innerhalb von Berlin besteht erst ab dem 01.04. ideale Voraussetzungen für uns.

Und halleluja –  das Wetter war auf unserer Seite. Strahlender Sonnenschein und nur einige wenige Wolken am Himmel. Über die Fahrt berichtete ich auch im Boote-Forum:

Letztes Wochenende war es dann soweit. Ich habe meine erste Tour durch Berlin gewagt. Gemeinsam mit 10 Freunden verließen wir den Liegeplatz im Flakensee und setzten Kurs Richtung Westen. Über den Müggelsee und klein Venedig gelangen wir zur Rummelsburger Bucht, in der wir uns die Schäden der ausgebrannten Boote ansahen. Wenige Tage vorher brannten dort einige selbstgebaute Boote. „Lummerland“ genannt, quasi eine schwimmende Insel aus mehreren kleinen Boote.

Kurze Zeit später ging es weiter unter der Oberbaumbrücke hindurch auf die Spree. Wir fuhren bis kurz hinter die Mühlendammschleuse und machten am Sportlieger an der Friedrichstraße fest. Dort grillten wir und ließen den Abend ausklingen. Am nächsten morgen wurden wir dann von der WSP zur Kasse gebeten, da wir dort erst ab dem 1.4. hätten liegen dürfen. Die Strafe durch 10 geteilt – kaum der Rede Wert.
Am zweiten Tag fuhren wir weiter durch Berlin zu Tal – einfach unfassbar. Die Schleuse Charlottenburg war kurze Zeit später erreicht und von da aus hatten wir es auch nicht mehr weit bis zur Schleuse Spandau. Die Havel zu Berg fuhren wir etwas langsamer und schon bald entdeckten wir die Havelbaude. Ziel erreicht.
Wir hatten das Premiumwetter schlecht hin. Es war eine geniale Erfahrung und wird dieses Jahr definitiv noch das eine oder andere Mal wiederholt. Wir sind die ganze Zeit circa 10 km/h gefahren und haben kaum länger als 13 Stunden gebraucht.

Und so hatten wir auch das gerockt. Einmal durch Berlin. Das war natürlich was anderes als im September über den Seddinsee zu dümpeln. Die Spree wird von vielen Berufsschiffen befahren, welche immer Vorrang haben. Am besten spricht man sich daher mit denen über Funk ab – schlecht wenn man den auf Grund fehlender Funkzeugnisse noch nicht bedienen darf. Also stand das ganz oben auf unserer Prioritätenliste. Schnell waren auch die in der Tasche.

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